
…und seine Staumauer – ein wertvolles Industriedenkmal und größter Akku Deutschlands
Mit der Wanderakademie vom Schwarzwaldverein und der Unterstützung der Schluchseewerk AG konnten wir erfahren wie der Strom am Schluchsee produziert wird.
Im fast 100 Jahre alten Industriedenkmal der Staumauer Schluchsee konnten wir im Bauch der Staumauer die Schwerkraftmauer besichtigen. Durch die Ingenieurskunst vor fast 100 Jahren ist ein nachhaltiges Bauwerk auch für die Ewigkeit entstanden. Die Staumauer besteht nur aus dem Blasiwälder Granit Gestein, welches im danebenliegenden Steinbruch gewonnen wurde. Nur der notwendige Zement mußte herangeführt werden. Heute läuft die Stromproduktion über 3 Kraftwerksstufen was im kleinen Schaukraftwerk neben der Mauer auch für Laien einfach erklärt wird. Dabei wird sprichwörtlich jeder Tropfen Wasser dreimal zur Stromproduktion genutzt. Mit dem überschüssigen Strom von PV-Anlagen und Windrädern kann dann der größte AKKU wieder mit Wasser vom Rhein vollgepumpt werden. Da der Rhein im Kraftwerk Waldshut auch aus der Aare zu 60% gespeist wird, verfügt das Entnahmebecken selbst in trockenen Sommern immer über genügend Gletschwerwasser aus der Schweiz. Somit kann der Akku immer nachgeladen werden.
Als Ausgleich für so viel Technik hat die Gruppe dann noch eine Wanderung durch den Blasiwälder Wald unternommen und dabei viele unscheinbare Naturphänomene besichtigen können.
Somit war es ein super lehrreicher Vortag für den Tag des Denkmals, verbunden mit dem Dank an die Schluchseewerks AG und den Organisatorinnen Ulrike Walter und Ines Fischer von der Wanderakademie.







